Zum Inhalt springen

schöner mist!


Gast BineOmi

Empfohlene Beiträge

resteverwertung ist angesagt, aber das haben offensichtlich schon die motten versucht.

wollte ich doch einer bekannten den gefallen tun und für deren enkelin nach einem bild ein paar stulpen stricken, eigentlich kein ding. das ging schon gut los, die ersten maße, die ich bekam waren dann nicht richtig. da ein stulpe (heißt das so?) bereits fertig war, entschied ich mich, das kleine paar fertig zu stricken. komisch aber war, die wolle veränderte sich .... sie wurde irgendwie stumpf und gab ein ganz anderes strickbild. sie klebte förmlich auf den nadeln. bei gleichen nadeln, und gleicher maschen- und reihenzahl ist der zeite minimal kleiner, als der erste ist. macht wahrscheinlich am bein nix. als ich dann endlich fertig war und ich das zweite paar begonnen hatte, kam schlimmeres zum vorschein... MOTTENFRAß :angry:

 

ich hab den kompletten rest umgewickelt .... wie kommen denn die motten ins innere des knäuels? ich dachte, das ist nur aN DER KNÄUELOBERFLÄCHE: ganz theoretisch ... könnte man das garn noch verwenden, wenn die fraßstellen rausgeschnitten werden? oder sind es nicht die motten, die so flügel haben, sondern winzige larven, die da drin sitzen und man sie nicht sieht .... dann wärs nicht nur eklig, sondern auch sinnlos, das gar zu verstricken. und weshalb war im ersten knäuel nix zu sehen???

 

eg65j8.jpg

hier sie ht es aus, als obs nen riesigen größenunterschied gibt, aber das ist optische täuschung

 

2d8o10m.jpg

5mm unterschied, wenn sie so flach da liegen, also 1cm im umfang

 

und hier der mottensalat!

24qjzlv.jpg

Bearbeitet von BineOmi
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

.....wirklich Mist, Bine! Und keine Ahnung, was ich dazu schreiben soll.

Außer, dass ich vor ein Paar Jahren Mottenlöcher in Puppenkleidung gefunden habe. Das hat mich auch riesig geärgert. Ich lege seit dem überall Mottenschutzpapier rein .....auch in meine Wollvorräte.

 

Trotzdem, die Stulpen sind niedlich geworden und gefallen mir gut.

Der minimale Größenunterschied ist doch nicht schlimm. Das habe ich auch schon mal bei Socken. Da messe ich und messe ... und dann trotzdem .....so lange es nur Millimeterchen sind.

 

Liebe Grüße

 

Rosalie

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Toi Toi Toi - das hatte ich noch nicht.

Aber es ist schon so, dass die Motten - die Tierchen mit den Flügeln - ihre Eier an Stoff bzw. an Wolle legen und die Larven dann den Schaden machen. Wie bei so vielen Flattertieren - der Schmetterling ist einfach nur hübsch - den Pflanzenschaden, z.B. am Kohl - machen die Raupen!

Es soll helfen, Wolle in Zeitungspapier einzuschlagen, die Druckerscwärze mögen Motten wohl nicht. Und ich denke, wenn man die Wolle da gut drin einwickelt, kann eine Motte auch nicht mehr dran! :P Das haben wir mal auf einem Wollfest gesehen, wo einige Spinnerinnen die Rohwolle im Körbchen neben dem Spinnrad auch mit Zeitungspapier abgedeckt hatten...

 

Du schreibst ja, dass die Wolle förmlich an den Nadeln klebte - ich könnte mir vorstellen, dass die beim Tragen schneller "altert", wenn sie eh schon angegriffen ist. Vielleicht auch verfilzt? Vielleicht kannst Du ja mal eine Testwaschung mit der Wolle machen, ob sich das was verändert ....

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

aber das komische war, das gan kam von einem knäuel .... je mehr ich nach innen kam, desto stumpfer wurde sie .... und so komisch das klingt, sie roch nach essig.  genauso riecht meine wolle, wenn sie nach dem färben wieder trocken ist. das andere knäuel, da wo die motten dran waren, ist wieder ganz weich. es ist ja schließlich 100%merino. wenn ich's mir richtig überlege, ist's doch logisch .... wir menschen mögen doch auch keinen holzigen kohlrabi!!!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

das ist bestimmt hier unten in meiner strickzeugversteckecke im wohnzimmer passiert. ich hatte diese wolle in einer tüte wo noch lila merinowolle drin war .... da hatte ich doch die eulenstulpen gestrickt. als die stulpen fertig waren, hatte ich sie dort gelassen, da ich sie gleich als vorlage für ein weiteres paar verwenden wollte .... aber wie das so ist, kommt ja immer mal was dazwischen. irgendwann habe ich dann die fertigen, lila stulpen aus der tüte genommen und kurz danach fiel mir solch flatternde motte im wohnzimmer auf. da hab ich mir erstmal nix gedacht. aber las ich dann die stulpen zum zeigen, bei einem stricktreffen, anzog .... sah ich die bescherung. ....daß aber auch das beige garn vom mottenfraß betroffen war, das habe ich erst jetzt gemerkt.

 

andrea, das mit der zeitung werde ich bei meinen vorräten mal machen .... kost ja nix und kann nicht schaden.

 

übrigens, apfelkuchen mit zeitung gebacken, oder besser auf zeitung, schmeckt ausgezeichnet. :lol:

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

das sind so kindheitserinnerungen! bei uns im haus lebte ein gaaaaanz altes ehepaar, die hatten keine kinder und wann immer ich sie besuchte, war es für sie, als ob ihr enkelchen käme. ich liebte tante und onkel freund! sie verdiente sich ihr taschengeld mit dem repassieren der nylonstrümpfe. ich saß auf der fußbank zwischen ihren füßen und hatte immer einen alten nylonstrumpf über ein schnapsglas gezogen und stocherte mit der stopfnadel drin rum, als ob ich auch repassiere .... und sie erzählte die dollsten geschichten. von engeln und dem lieben gott. ganz oft von der arche noah und sie konnte sogar beweisen, daß es die wirklich gab!!! meine mama erzählte mir später, dAß sie auch ihr das beweisstück vorgelegt hat, es war ein schreibmaschine geschriebener text, auf dem stand, wo man die arche gefunden hatte!!! :smiley1: trotzden, ich bab die beiden geliebt. die hatten so ne herrlich unordentliche wohnung, ich mußte bei denen nie was aufräumen. im schlafzimmer hatte sich mal bei denen eine maus eingenistet .... das war nicht schlimm, ich sollte nur aufpassen, falls sie zum vorschein kommt, daß ich sie nicht zertrete.

was ich immer gemein fand, da schwebten immer am fenster richtige engel vorbei, aber sie hat es mir erst gesagt, als sie schon weg waren .... ach übrigens, das aaaaaaaaaaalte ehepar war damals so um die 60!

 

 so, nun aber zur sache .....zum kuchen. tante freund legte die backform (boden und rand) mit zeitungspapier aus .... am fertigen kuchen konnte man echt zeitung lesen, allerdings in spiegelschrift. also ich kann mich noch an einzelne bildteile erinnern, daß die schrift in spiegelschrift war, weniger, denn ich war erst 4 jahre und wie da schrift auszusehen hat, wußte ich natürlich nicht. meine schwester kann sich noch an die anderen gäste erinnern, die auch mit gutem appetit dabei waren und sich an den zeitungsabdrücken nicht störten!

in

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

TANTE FREUND kochte ja immer für ihren rudolf .... das kartoffelschälen war für mich immer DAS erlebnis. sie schälte nicht, sie zog ihnen immer ihr schmutziges kleid aus und bewunderte jede einzelne kartoffel zum schluß in ihrem "sauberen" gewand! manchmal entstanden kleine mondgesichter, oder schneemänner....

 

meine eltern kauften sich einen staubsauger und immer wenn meine mama ihn bediente, werschwand ich zur tante freund. ich hatte angst, von dem monster aufgesaugt zu werden. ...was war ich enttäuscht, als dann in der wohnung von freund's auch solch saugendes ungeheuer auftauchte, aber tante freund meinte, ich muß nur immer meinen teller schön  aufessen (das was draufliegt) und dann würde ich immer groß und kraftig genug sein, um nicht durch das rohr zu passen .... das schien mir logisch!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ja, das sind sie. die freund's hatten ihre wohnung kpl. zugemüllt, aber das hat mich nicht gestört. kennt ihr noch die eisschränke? da kam der eismann und brachte im eimer so eisstücken, die kamen in so ne kammer und hielten das innere des schrankes kühl, war schon ein fortschritt. tante freund hatte auch so einen, aber den nutzte sie, um die fertig repassierten strümpfe ihrer kundinnen aufzubewahren.

 

genervt hat mich immer, wenn onkel freund von der arbeit kam, also nur im winter, wurde "dunkelstunde" gemacht. da wurde bewußt auf künstl. licht verzichtet, wein noch genügend licht durchs fenster kam. in der dunkelstunde berichtete onkel freund, von seinem arbeitstag und mußte zuhören .... als ob mich interessierte, wie das "radeberger bier" in die flaschen kam! er arbeitete in der brauerei.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

nö Bine, so  Eis im Schrank, das kenne ich nicht. Unseren 1. Kühlschrank bekamen wir glaub ich erst als ich so 10 Jahre alt war.

 

Wegen den Wollmotten hatte ich ganz vergessen zu schreiben, die hatte ich auch schon in meinem Wollkorb und hatte plötzlich nur immer so kurze Fäden, dann war der schon wieder durchgebissen. Und ja, das war auch mehr im Innern des Knäuls, weil ich erst fleissig gestrickt hatte und dann anfing auf die Wolle zu  schimpfen weil nur noch kurze Fäden kamen.

Dann sah ich so eine Art Lavenschalen im Korb, was anderes hatte ich nicht entdeckt. Ist gemein so etwas, Hatte auch schon mal Lebensmittelmotten in der Speisekammer, das ist mindestens genau so nett !

 

Aber deine Stulpen sehen gut aus, so frühlingshaft !

 

LG

Jutta

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Deine Meinung

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

Lädt...
×
×
  • Neu erstellen...